7 Tage · 5 Linksplätze · 2 Hotels
Die Highlands beherbergen einige der besten Golfplätze in Schottland. Diese Reise bringt fünf sehr unterschiedliche Plätze auf einer kompakten Route zusammen.
Die Reise beginnt rund um den Moray Firth, mit drei hervorragenden Plätzen in bequemer Reichweite von Inverness. Old Petty in Cabot Highlands ist die neueste Interpretation von Highland-Linksgolf, während sich Castle Stuart bereits als einer der modernen Klassiker Schottlands etabliert hat. Nairn ist der historische Gegenpol: ein traditioneller Championship-Linksplatz, der in über hundert Jahren Golf gewachsen ist.
Von Inverness führt die Reise gen Norden nach Dornoch. Brora ist ein wunderbar traditioneller Halt weiter oben an der Küste, bevor die Reise ihren Mittelpunkt erreicht: den Championship Course von Royal Dornoch.
Auf dieser Reise gibt es kaum Anlass, über Golf hinauszuschauen.
Tag 1
Willkommen in den Highlands
Der Flughafen Inverness ist das natürliche Tor zu den Highlands und macht den Beginn dieser Reise besonders einfach. Vom Flughafen ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Culloden House, Ihrer ersten Basis.
Mit dem Golf müssen Sie nicht sofort beginnen. Die Highlands verdienen etwas Zeit zum Ankommen. Machen Sie einen Spaziergang durch den Park, geniessen Sie einen Drink im Haus oder fahren Sie kurz nach Inverness.
Für Golfer, die aus Übersee anreisen, ist das auch eine nützliche Methode, sich vor der ersten Runde auf die Highland-Zeit einzustellen.
Ein Besuch ist Pflicht: Das Schlachtfeld der berühmten Schlacht von Culloden liegt direkt vor der Haustür. Schlachtfeld und Besucherzentrum lohnen sich, und nicht nur für Fans von «Outlander». Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt, ist es der perfekte erste Ausflug am Anreisetag.
Zum Abendessen müssen Sie nicht weit gehen. Der elegante Speisesaal im Culloden House ist ein guter Ort, um den ersten Tag zu beenden.
Übernachten
Das Culloden House ist ein georgianisches Landhaus-Hotel mit eigenem Park, in bequemer Reichweite sowohl des Flughafens als auch des Schlachtfelds, das ihm den Namen gab. Das heutige Haus stammt aus den 1770er-Jahren, aber sein Vorgänger an derselben Stelle war in den Tagen vor der Schlacht von Culloden im April 1746 das Hauptquartier von Bonnie Prince Charlie. Ihre Nacht hier wird mit ziemlicher Sicherheit ruhiger als seine.
Tag 2
Ein neues Kapitel im Highland-Linksgolf
Die erste Runde führt Sie nach Cabot Highlands zu dessen neuestem Platz, Old Petty.
Der im Mai 2026 offiziell eröffnete Platz wurde von Tom Doak zusammen mit seinem Mitarbeiter Clyde Johnson entworfen. Er liegt neben der historischen Old Petty Church, nahe bei Castle Stuart, und von 13 seiner 18 Löcher aus ist das 400 Jahre alte Schloss zu sehen. Das Routing führt durch offenes Highland-Gelände und Richtung Moray Firth.
Old Petty ist gerade deshalb spannend, weil es neu ist. Der Platz hat keine jahrzehntelange Turniergeschichte im Rücken. Dafür zeigt er, wie ein Highland-Linksplatz heute aussehen kann, in einer Landschaft, die seit Jahrhunderten besteht.
Der Platz gehört zu Cabot Highlands, zusammen mit Castle Stuart, das Sie an Tag 4 spielen. Ich habe Old Petty im Oktober 2026 gespielt, wenige Monate nach der Eröffnung, an einem bitterkalten, aber fast windstillen Tag. Er hat mir sehr gut gefallen. Die Fairways sind breiter, und der ganze Platz ist offener als Castle Stuart. Die Grüns sind schon jetzt in einem sehr guten Zustand. Meine Highlights sind das kurze Par 4 auf der 13 und die leicht ansteigende 10. Ohne Wind lässt sich der Platz gut spielen. Wenn der Wind auffrischt, wird er deutlich schwieriger.
Nach der Runde können Sie ins Culloden House zurückkehren oder, wenn das Wetter mitspielt, einen Ausflug zum Loch Ness machen. Das nördliche Ende des berühmten Loch Ness liegt nicht weit von Ihrem Hotel. Fahren Sie einen Umweg zum malerischen Urquhart Castle am Westufer, rund 15 Meilen (25 Kilometer) von Inverness entfernt, und halten Sie Ausschau nach Nessie.
Schön an diesem Aufenthalt: Sie haben einen besonderen Ort, zu dem Sie abends zurückkehren. Essen Sie noch einmal im Culloden House oder, für etwas Abwechslung, im Fig & Thistle Bistro im nahen Inverness.
Tag 3
Ein Highland-Klassiker
Heute geht es zum Championship Course von Nairn, einem der etablierten Namen im schottischen Linksgolf.
Der Platz wurde 1887 gegründet und hat sich durch die Arbeit von Architekten wie Archie Simpson, Old Tom Morris und James Braid weiterentwickelt. Er liegt an einem spektakulären Küstenabschnitt am Moray Firth, mit Blick aufs Meer von jedem Loch aus.
In Nairn spürt man eine wunderbare Kontinuität. Der Platz wirkt fest in seiner Umgebung verwurzelt und bleibt doch ein ernsthafter Championship-Test. Die Grüns und Topfbunker verlangen Präzision, und die exponierte Küstenlage sorgt dafür, dass der Wind immer Teil der Rechnung ist.
Nairn hat auch eine beeindruckende Turniergeschichte. Hier wurde 1999 der Walker Cup und 2012 der Curtis Cup gespielt, und der Platz taucht weiterhin prominent in britischen Ranglisten auf.
Es ist ein passendes Beispiel für die Art von Golf, die die Highlands zu einem so reizvollen Ziel gemacht hat.
Kommen Sie am besten etwas früher in den Club. Das Team im Pro Shop ist ausgesprochen freundlich, und vom Clubhaus aus, das auch Greenfee-Gäste nutzen dürfen, haben Sie einen schönen Blick auf das, was vor Ihnen liegt.
Der Platz hat praktisch keine schwachen Passagen. Das Loch 14, «Kopjes», ein Par 3 bergab mit malerischem Blick auf den Moray Firth, ist schlicht hervorragend. Viel Freude bei Ihrer Runde!
Feiern Sie Ihre letzte Nacht in Culloden mit Stil: ein letztes Abendessen im Culloden House, danach ein Wee Dram in der Whiskybar des Hotels.
Tag 4
Moderne Links, dann nach Norden nach Dornoch
Castle Stuart ist der zweite Platz von Cabot Highlands auf dieser Reise und etwas ganz anderes als Old Petty.
Castle Stuart wurde 2009 eröffnet und von Mark Parsinen und Gil Hanse entworfen. Der Platz verläuft am Moray Firth und verbindet weite Küstenblicke mit welligen Fairways, Ginster, Heidekraut und natürlichem Sandboden.
Die Architektur ist modern, der Platz wirkt aber ausgesprochen traditionell. Die Lage leistet viel von der Arbeit. Der Moray Firth bleibt die ganze Runde über nah, und die umgebende Landschaft gibt dem Platz jenes Gefühl von Weite, das für Highland-Golf typisch ist.
Beide auf derselben Reise zu spielen, macht den Kontrast besonders interessant. Der eine ist ein brandneuer Entwurf von Tom Doak, der andere ein moderner Klassiker, der Zeit hatte, eine eigene Identität zu entwickeln.
An meinen ersten Besuch in Cabot Highlands erinnere ich mich noch sehr gut. Damals gab es nur einen Platz, und er hiess schlicht Castle Stuart.
Ich erinnere mich auch an die vielen Fotos, die ich während meiner Runde gemacht habe. Es war ein relativ warmer Oktobertag, und auf dem Platz war einiges los. Normalerweise nervt es mich, wenn das Spiel stockt. An diesem Tag, auf diesem herrlichen Platz, war es mir völlig recht. Es war sogar besser, als mich mit den vielen Extraschlägen herumzuschlagen, die ich rund um die Grüns sammelte.
Heute wechseln Sie auch das Hotel. Checken Sie am Morgen aus dem Culloden House aus und nehmen Sie Ihr Gepäck mit. Nach der Runde führt die Strasse nach Norden nach Dornoch, Ihrer Basis für den Rest der Reise.
Die Fahrt überquert den Cromarty Firth und den Dornoch Firth, und mit jeder Meile öffnet sich die Landschaft weiter. Weil Sie direkt nach Castle Stuart weiterfahren, kommen Sie in Dornoch mit einem noch freien Abend an. So bleibt Zeit zum Einchecken, für einen Spaziergang durch den Ort und um sich an die besondere Atmosphäre zu gewöhnen, bevor es mit dem Golf weitergeht.
Für den ersten Drink im Ort gibt es zwei gute Möglichkeiten. Die preisgekrönte Whiskybar im Dornoch Castle Hotel ist ein Genuss für alle, die gerne einen Dram trinken. Für etwas Bodenständigeres probieren Sie The Eagle, einen Pub, der bei Einheimischen und Besuchern gleichermassen beliebt ist.
Übernachten
Marine & Lawn Dornoch, Dornoch
Das Marine & Lawn Dornoch, das ehemalige Station Hotel, wurde 2023 nach umfassenden Renovierungen eröffnet und gehört zur Marine-&-Lawn-Gruppe, der auch das Marine & Lawn Rusacks in St Andrews gehört. Preislich liegt es in Dornoch am oberen Ende, aber ich komme mindestens zweimal im Jahr zurück. Das Abendessen wird im The Golden Gorse serviert, und die Bar Ross ist nach Donald Ross benannt, dem in Dornoch geborenen Golfplatzarchitekten. Das Clubhaus von Royal Dornoch liegt nur wenige Gehminuten entfernt.
Tag 5
Traditionelles Highland-Linksgolf
Heute führt die Strasse von Dornoch weiter nach Norden an der Küste entlang nach Brora. Die Fahrt ist kurz, aber nehmen Sie sich Zeit. Die Route führt am Loch Fleet vorbei, wo häufig Robben zu sehen sind, und die Landschaft wird immer offener, je weiter Sie nach Sutherland kommen.
Der Brora Golf Club wurde 1891 gegründet und gilt als eines der schönsten Werke von James Braid. Der Platz verläuft am Meer, und die Bahnlinie und die umliegenden Hügel prägen seinen unverwechselbaren Charakter.
Brora fühlt sich Welten entfernt an vom polierten Erlebnis von Castle Stuart oder vom modernen Design von Old Petty. Der Platz ist traditionell, leicht exzentrisch und eng mit der Landschaft verbunden. Als ich 2017 zum ersten Mal dort spielte, weideten Rinder und Schafe auf den Links, und elektrische Zäune schützten die Grüns.
Nach drei hoch angesehenen Plätzen rund um den Moray Firth führt Brora die Reise zu den einfachen Wurzeln des Linksgolfs zurück: ein Stück Küstenland, ein Golfplatz und der Wind vom Meer.
Diese Runde muss nicht mit dem konkurrieren, was noch kommt. Brora hat seinen eigenen Charakter, und genau deshalb gehört es hierher.
Der Golfplatz in Brora ist in den letzten Jahren in den Ranglisten stetig aufgestiegen. Das mag teilweise an der besseren Sichtbarkeit liegen, aber auch daran, dass immer mehr Leute den Weg hier herauf finden und von Dornoch nicht gleich wieder nach Süden fahren.
Der Platz hat es sicher verdient. Und das Personal dort natürlich auch. Ich habe schöne Erinnerungen an eine Runde mit meinem Bruder. Er schlug einen eigentlich einfachen Schlag ins Rough, und sofort war ein Greenkeeper zur Stelle und fragte, wie viel wir am Abend zuvor getrunken hätten. Frech, ja, aber eben auch sehr lustig: der Beweis, dass Golf nur ein Spiel ist und man sich und sein Spiel nicht zu ernst nehmen sollte.
Bestes Loch: die 9, ein Par 3 namens Sea Hole. Es markiert den äussersten Punkt des Out-und-In-Layouts der Links und liegt direkt am Rand der Kintradwell Bay. Atemberaubend.
Nehmen Sie sich auf dem Rückweg nach Dornoch Zeit für Dunrobin Castle, nördlich von Golspie. Mit seinen Türmchen und seiner Lage hoch über dem Meer ist es eines der eindrucksvollsten Schlösser der Highlands. Auch wenn Sie das Innere auslassen, sind die formalen Gärten einen Besuch für sich wert. Sie sind im Stil von Versailles angelegt und fallen sanft zum Wasser ab. Eine Stunde, die Sie dort umherwandern, ist gut investiert.
Zurück in Dornoch müssen Sie fürs Abendessen nicht weit gehen. The Golden Gorse, das Restaurant des Marine & Lawn Dornoch, serviert saisonale Küche rund um Highland-Zutaten, oft mit Meeresfrüchten und Highland-Lamm. Es ist ein Restaurant, das ich sehr mag, und ein schöner Abschluss für einen Tag an der Küste.
Tag 6
Der grosse Name der Highlands
Heute ist der Tag, um den die ganze Reise gebaut ist: Sie spielen den Championship Course von Royal Dornoch.
Zur Einstimmung empfehle ich die Folge über Dornoch in der Golfreise-Serie «Tourist Sauce» von den Jungs von «No Laying Up». Sie finden sie auf YouTube.
Der Platz liegt am Nordufer des Dornoch Firth und ist einer der berühmtesten Linksplätze der Welt. Mit 6’799 Yards und Par 70 ist er für heutige Verhältnisse nicht aussergewöhnlich lang. Die Herausforderung kommt aus den Konturen, den Grüns, den Winkeln und dem ständigen Einfluss des Windes.
Royal Dornoch hat einen Ruf, dem man kaum gerecht werden kann, und doch macht der Platz sofort Eindruck. Von den ersten Löchern bis zum letzten Anspiel bleiben Landschaft und Golf untrennbar.
Nehmen Sie sich Zeit.
Und nehmen Sie einen Caddie.
Die Caddies in Royal Dornoch kennen den Platz in- und auswendig: die Linien, die Tücken, das Tempo der Grüns und das Verhalten des Windes an jedem Loch. Ebenso wertvoll ist ihre Gesellschaft. Viele sind echte Originale, und eine Runde mit ihnen ist selten ruhig.
Ein praktischer Hinweis: Caddies sind nicht auf Zuruf verfügbar. Fragen Sie bei der Buchung der Startzeit danach, spätestens aber 14 Tage vor dem Spiel. Der Club teilt die Caddies am Vortag anhand der Buchungen in seinem System zu. Im Clubhaus aufzutauchen und auf Glück zu hoffen, funktioniert nicht.
Nach der traditionellen Runde gestern in Brora ist der Kontrast frappant. Sie haben gesehen, wie Linksgolf weiter im Norden in der Landschaft überleben und gedeihen kann. Jetzt spielen Sie den Platz, der diesen Abschnitt der Highlands weltberühmt gemacht hat.
Der Championship Course in Dornoch ist das krönende Finale einer Golfreise voller Höhepunkte.
Geniessen Sie den Tag. Er sollte mit einem ausgiebigen Einkauf im Pro Shop beginnen und nach der Runde unbedingt im neuen, atemberaubenden Clubhaus enden. Die Aussicht von dort oben ist ebenso spektakulär wie das, was Sie auf dem Platz erleben. Bis auf das 16. Loch, das ich nicht besonders mag, ist der Championship Course eine Abfolge unglaublicher Löcher und Ausblicke, die Sie Ihr ganzes Golferleben nicht vergessen werden. Das ist ein Versprechen.
Das Marine & Lawn Dornoch liegt nur wenige Gehminuten vom Platz entfernt, Sie brauchen das Auto heute also nicht.
Für den Abend empfehle ich ein Abendessen im Mara, dem Restaurant des luxuriösen Links House Hotels und dem einzigen Fine-Dining-Angebot in Dornoch. Ich war mehrmals dort, und das Essen war jedes Mal ausgezeichnet. Nach einer Runde auf dem Championship Course ist es ein passender Abschluss der Reise.
Tag 7
Ein letzter Blick auf die Highlands
Nach dem Frühstück geht die Reise zu Ende.
Von Dornoch ist der Flughafen Inverness der naheliegende Abflugort. Aberdeen und Edinburgh bleiben Alternativen für Reisende, die die Highlands in eine längere Schottlandreise einbauen.
Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, empfehle ich einen Abstecher an die abgelegene nördliche Westküste. Dort können Sie zum Beispiel über die Kylesku Bridge fahren, die ich als Titelbild für meine Reisen gewählt habe. Einspurige Strassen sollten Sie allerdings nicht abschrecken, davon gibt es hier oben reichlich.
Fünf Runden haben Sie von den neuesten Links in Old Petty zu den historischen Fairways von Nairn geführt, vom modernen Design von Castle Stuart zum traditionellen Charakter von Brora und schliesslich zur legendären Landschaft von Royal Dornoch.
Eine ziemlich kompakte Reise.
Aber erstaunlich viel Golf.
WARUM DIESE ROUTE
Diese Reise ist um die bekanntesten Plätze herum gebaut – für alle, die bei der Planung ihrer Reise auch oder vor allem nach den Rankings schauen.
Drei der Runden konzentrieren sich auf den Moray Firth, damit ist Inverness eine ideale erste Basis. Old Petty und Castle Stuart stehen für zwei sehr unterschiedliche Ansätze moderner Highland-Linksplätze, während Nairn eine direkte Verbindung zur langen Golftradition der Region herstellt.
Dann zieht die Route nach Norden, nach Dornoch.
Das Hotel wechseln Sie an Tag 4, direkt nach Castle Stuart. So kommen Sie mit einem freien Abend in Dornoch an und haben Zeit, sich einzurichten, bevor es nach Brora und zu Royal Dornoch geht.
Royal Dornoch ist der Mittelpunkt, während Brora kurz vor der letzten Runde für Kontrast sorgt. Zusammen bieten die fünf Plätze einen aufschlussreichen Querschnitt durch das Golf der Highlands, ohne die Reise zu einem Wettlauf zwischen Startzeiten zu machen.
Auch die Reihenfolge hat eine gewisse Logik.
Sie beginnen mit etwas Neuem.
Dann spielen Sie einen Klassiker.
Dann einen weiteren modernen Klassiker.
Dann Brora.
Und schliesslich Royal Dornoch.
Es ist eine Steigerung, die sich stetig auf Royal Dornoch zubewegt.
Die Reise bietet möglichst viel Abwechslung und hält die Fahrzeiten zwischen Plätzen und Hotels kurz.
Beste Reisezeit: Im Nordosten kann es lange Frostperioden geben, und Plätze können tagelang geschlossen sein. Die beste Reisezeit ist von Mitte April bis Mitte November.
Startzeiten: Buchen Sie den Championship Course von Royal Dornoch so früh wie möglich, bis zu einem Jahr im Voraus, und planen Sie die übrige Reise darum herum. Auch Old Petty, Castle Stuart und Nairn buchen Sie am besten früh.
Caddies: In Royal Dornoch bereichert ein Caddie die Runde enorm. Fragen Sie bei der Buchung der Startzeit danach, spätestens aber 14 Tage vor dem Spiel.
Mietwagen: Holen Sie Ihren Wagen am Flughafen Inverness ab. Ich halte mich immer an zwei Regeln. Erstens: Buchen Sie ein Automatikfahrzeug. Es kostet mehr. Im Linksverkehr sind Sie aber froh, nicht mit der linken Hand zu schalten. Zweitens: Wählen Sie ein kleineres Auto. Auf den schmaleren Strassen sind Sie froh, dass es nicht zu breit ist.
Wetter: Packen Sie auch im Sommer wasserdichte Kleidung und warme Schichten ein. Der Wind gehört zu jeder Runde.
Essen und Trinken: In Dornoch sind The Golden Gorse im Marine & Lawn Dornoch (Tag 5) und Mara im Links House (Tag 6) meine Tipps fürs Abendessen. Für einen Drink empfehle ich die Whiskybar im Dornoch Castle Hotel oder The Eagle (Tag 4).
Jenseits des Golfs: Das Schlachtfeld von Culloden (Tag 1), Urquhart Castle am Loch Ness (Tag 2), Dunrobin Castle (Tag 5) und die Kathedrale von Dornoch sind alle leicht erreichbar.